YouTube-Mitbegründer unterstützt kostenpflichtige Version

Während Google sich darauf vorbereitet, eine Abonnementversion von YouTube zu starten, wurde der Schritt von mindestens einer interessierten Partei gebilligt: ​​dem YouTube-Mitbegründer Chad Hurley.

YouTube ist seit seiner Einführung im Jahr 2005 und seiner Übernahme ein Jahr später durch Google massiv gewachsen. Um das weitere Wachstum zu unterstützen, muss die Website die richtigen Tools zum Erstellen und Veröffentlichen von Videos bereitstellen, auch wenn dies den Nutzern Kosten verursachen könnte, sagte Hurley.

"Sie haben verschiedene Formen von [Video on Demand]", sagte er und schlug vor, dass einige es wert sein könnten, dafür zu bezahlen. YouTube brauche Tools, mit denen Menschen bessere Inhalte erstellen, bestimmen können, wie sie mit ihrem Video Geld verdienen und Abonnenten in Rechnung stellen können, sagte er.

Auf die Frage, ob YouTube den Verbrauchern das Ansehen bestimmter Videos in Rechnung stellen sollte, sagte Hurley: "Ich denke, das ist eine Option."

Hurley machte seine Bemerkungen in einem Interview mit Bloomberg Television, das am Donnerstagabend ausgestrahlt werden soll. Reportern wurde eine Abschrift mit Auszügen zur Verfügung gestellt.

Google bereitet angeblich einen werbefreien YouTube-Abonnementdienst vor, der bis Ende des Jahres gestartet werden soll. Es wird voraussichtlich rund 10 US-Dollar pro Monat kosten.

YouTube bietet bereits eine kostenpflichtige Version seines Dienstes für Musikfans an, der im letzten Jahr gestartet wurde.

Während des Bloomberg-Interviews, das später am Donnerstag ausgestrahlt werden soll, kritisierte Hurley einige Elemente des Geschäfts von YouTube. Große Studios und Fernsehsender können häufig höhere Preise für Werbung aushandeln als unabhängige Videokünstler, sagte er, aber es sollte gleiche Wettbewerbsbedingungen geben.

"Labels und Netzwerke sollten keine besseren Angebote bekommen als der normale Schöpfer", sagte er.

Im Jahr 2013 standardisierte YouTube sein Umsatzbeteiligungsmodell und machte sich einen Anteil von 45 Prozent an den Werbeeinnahmen von großen Netzwerken und Indie-Erstellern. Einige kleinere Entwickler haben es jedoch schwierig gefunden, mit Anzeigen Geld zu verdienen.

YouTube ist eine wichtige Einnahmequelle für Google. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Werbetreibendem sind gegenüber dem Vorjahr um mehr als 60 Prozent gestiegen, berichtete Google letzte Woche.

Das vollständige Interview mit Hurley wird auf Studio 1.0 um 19:30 Uhr Eastern Time und erneut um 19:30 Uhr Pacific Time ausgestrahlt. Der Live-Stream wird unter http://www.bloomberg.com/live verfügbar sein

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